Licht - Wärme - Bewegung

Magie de l'énergie

Wundersame Verwandlung von Wasser in Elektrizität

Dass mit Wasser Energie gewonnen wird, ist bekannt. Aber wie sieht ein Transformationsprozess aus, und welche Art von Energie entsteht daraus? Magie de l’énergie zeigt auf magische und verspielte Art, wie Wasser in Strom verwandelt wird. Die Ausstellung überschreitet damit die Grenze zwischen Natur und Künstlichkeit.

Panta rhei - alles fliesst in Magie de l’énergie: Wasser strömt, gurgelt, verdampft, magisch entsteht daraus Licht und andere Energieformen. Bereits die Ausstellungshülle selbst, ein prismenförmiger Bau aus Kupfer, ist sichtbaren Verwandlungen unterworfen: Im Laufe der 159 Tage wird die unbehandelte innere Seite oxidieren und die glänzenden Kupferplatten in eine vielfarbige Landschaft verwandeln.

An diesen aus Kupferplatten gebildeten Felswänden gleiten flüchtige Schatten von vorbeiziehenden Wolken vorbei, das Tosen eines Wasserfalls ist zu hören und tatsächlich: Nach einer Wegbiegung stehen die Besucher vor einem Wasserfall, der sich von der Decke zum Boden stürzt. Wasserstaub benetzt die Gesichter der Besucher, die sich inmitten eines tosenden Wasserfalls wähnen. Kein Wunder, wird doch die Tonkulisse des Schaffhauser Rheinfalls verwendet, um der Inszenierung Echtheit zu verleihen. Langsam ändert sich das Brausen zu einer Klangsymphonie – eine erste Transformation hat stattgefunden.

Eine magische Show zeigt, wie aus Wasser Licht, Wärme und Bewegung wird

Die rund sechs Minuten dauernde Show im magischen Transformationsraum führt vor, wie Wasserkraft sich in drei verschiedene Energieformen transformiert: In Licht, in Wärme und in Bewegung. Auf einer Bühne befindet sich ein kreisrunder Wasservorhang, bei dem in der ersten Verwandlungssequenz ein Magier einen hellen Ball auf eine von unten empor schiessende Wasserfontäne legt. Sie beginnt daraufhin zu leuchten und an- und abzuschwellen, bis sie die Decke erreicht. Die dort auftreffenden Strahlen der Fontäne wandeln sich wie von Zauberhand in weisse Leuchtstäbe, bis der ganze Raum von einem geheimnisvoll leuchtenden Netz durchzogen ist - aus Wasser wurde Licht. Transformationen in Wärme und in Bewegung setzen das magische Spiel fort, alle Verwandlungen werden von Naturklängen begleitet.

Rasierapparate und andere Geräte geben den Ton an

Im dritten Raum ist die Transformation vollzogen, das magische Moment verschwunden. Sprechendstes Beispiel dafür ist der Bilderfall, der den Wasserfall aus dem ersten Raum auf zahlreichen Bildschirmen wiedergibt. Wie abhängig unsere Gesellschaft von Strom ist, zeigt eine Anhäufung von Objekten des täglichen Gebrauchs. Neben kritischen Aspekten, die in der Werkstatt oder an der Pinwand aufgegriffen werden, ist aber auch Platz für Humor, wie ein Orchester aus elektrischen Haushaltsgeräten beweist. Eine Geschichte über den Umgang des Menschen mit elektrischer Energie während der letzten Jahrzehnte schliesst den Parcours ab.

Besucherkapazität pro Tag
9'240

Total Besucher
1'575'210

Partner
AlpHydro – die wichtigsten Elektrizitätsgesellschaften der Westschweiz

Idee, Konzept, Gestaltung
Bellprat Associates AG (Neu: Bellprat Partner AG), Zürich www.bellprat.com

Inhalt, Szenografie
Bellprat Associates AG (Neu: Bellprat Partner AG) (Xavier Bellprat, Madeleine Gentinetta, Christoph Gutmann, Richard Haenni, Siegfried Meier, Gertrud Ohling, Karin Vey), Zürich www.bellprat.com

Architektur
Bellprat Associates AG (Neu: Bellprat Partner AG) (Jim Dudley, Andrea Clark), Zürich www.bellprat.com
Arge Weiss + Schmid Architekten (Neu: Schmid Architekten) / Lienhard & Uetz, Winterthur www,schmidarch.ch www,lienhard-uetz.ch

Klangarchitektur
Pius Morger www.piusmorger.ch

Choreografie
Christian Mattis www.mattis.ch

Haushaltgeräte-Orchester
Ruedi Häusermann, Giuseppe Reichmuth, Philipp Läng

Realisierung Pavillon
Nüssli (Schweiz) AG (Roger Egolf), Hüttwilen www.nussli,com

Ausstellungsbau
Glarner Waldvogel, Birmensdorf

Elektrotechnik
Elektro Rhyner AG (Patrick Rhyner), Glarus www.erag.ch

Wassertechnik
Schneider Aquatec SA (Daniel Häfeli), Bern

Kommunikation
DBCOM (Agnès Margot), Lausanne
Mixacom (Adeline Beaux), Lausanne
The Creative Factory

Projektleitung
Martin Rohr

Coaching Expo.02
Armin Heusser (Leitung)
Michelle Dedelley

Betrieb und Verwaltung
Les Electriciens Romands
Mixacom (Adeline Beaux)

Fotos: Pressedossier Magie de l'énergie; © Archiv Frédérique Mouchet