Chronologie der Expo.01/02

Die Chronologie der 6. Landesausstellung kann in sehr unterschiedliche Phasen eingeteilt werden. Die einfachste Gliederung der Chronologie ist die in folgende 3 Phasen: 

Vorphase
Jahre bis 1996: von den ersten Diskussionen um eine neue Landesausstellung bis zum Bundesbeschluss über einen Beitrag an die Landesausstellung 2001 im Dezember 1996.

Phase der Expo.01
Jahre 1997-1999: von der Präsentation des Drei-Seen-Projekts gegenüber der Öffentlichkeit bis zum Bundesbeschluss über 250 Mio. Franken für die Expo.02 im Dezember 1999.

Phase der Expo.02
Jahre 2000-2003: von der Eingabe des Machbarkeitsberichts für die Expo.02 an den Bundesrat bis zum Rückbau der Expo.02, der schwergewichtig 2003 stattfand.

Chronologie

1964 Die Organisatoren der Expo 64 äussern in ihrem Schlussbericht den Wunsch, die nächste Ausgabe möge mit der 700-Jahr-Feier der Eidgenossenschaft zusammenfallen.
1977 Die Konferenz der lnnerschweizer Kantone setzt ein Komitee für eine Landesausstellung zur 700-Jahr-Feier ein.
12.12.1984 Gründung der Stiftung CH-91 durch  die Innerschweizer Kantone Uri, Schwyz, Obwalden, Nidwalden, Luzern und Zug zusammen mit dem Bund. Das Hauptziel der Stiftung bestand darin, das 700-jährige Bestehen der Eidgenossenschaft im Jahre 1991 mit einer Landesaustellung in der Innerschweiz zu feiern.
05.05.1985 Negativer Volksentscheid im Kanton Luzern zur geplanten CH-91.
26.04.1987 Negative Volksentscheide in den lnnerschweizer Kantonen zur geplanten CH-91.
06.1987 Der Bundesrat stellt fest, dass 1991 keine Landesausstellung stattfinden kann.
01.06.1988 Botschaft des Bundesrats zur 700-Jahr-Feier: es soll eine Landesausstellung im Jubiläumsjahr 1998 (150 Jahre Bundesstaat) im Tessin stattfinden.
Ende 1989 Die Tessiner Regierung gibt eine Studie über die Machbarkeit einer Ländesausstellung 1998 im Tessin in Auftrag. Nach deren Vorliegen verzichtet der Tessin auf eine Bewerbung.
05.-09.1993 Nach Genf signalisieren auch das Wallis und plötzlich wieder das Tessin sowie am Schluss Neuenburg ihr lnteresse an einer Expo im Jahr 1998. Das Wallis zieht sich schliesslich wegen der Olympia-Kandidatur zurück, Bern und Freiburg schliessen sich dem Neuenburger Projekt an.
10.1993 Die Verständigungskommissionen des Parlamentes schlagen die Veranstaltung  einer Landesausstellung im Jahre 2000 vor.
03.1994 Der Nationalrat überweist eine Motion, mit welcher der Bundesrat beauftragt wird, die Durchführung einer Landesausstellung an die Hand zu nehmen und den Räten eine entsprechende Vorlage zu unterbreiten.
20.05.1994 Konstituierendes Treffen des Kandidaturkomitees für das Neuenburger Projekt.
13.06.1994 Der Bundesrat entscheidet, im Jahre 2001 eine Landesausstellung durchzuführen, getrennt von den Helvetik-und Bundesstaatsjubiläums-Feierlichkeiten 1998. Die Federführung dafür wird dem Eidg. Volkswirtschaftsdepartement übertragen.
21.06.1994 Die Kantone Neuenburg, Bern, Freiburg, Solothurn, Waadt und Jura sowie die Städte Biel, Grenchen, Murten, Neuenburg, Solothurn und Yverdon reichen ihre Kandidatur ein.
12.12.1994 Kanton und Stadt Solothurn sowie Grenchen ziehen sich vom Projekt zurück.
22.12.1994 Der Bundesrat kann sich nicht für ein Projekt entscheiden und verschiebt den Entscheid.
18.01.1995 Der Bundesrat in corpore empfängt Vertreter:innen aller drei lnitiativkomitees.
30.01.1995 Der Bundesrat entscheidet sich - auf Antrag des EVD - für die Expo in der Drei-Seen-Region am Jurasüdfuss. Er zieht dieses Projekt den Vorschlägen aus Genf und dem Tessin vor und gibt dem Kandidaturkomitee den Auftrag, eine Machbarkeitsstudie erarbeiten zu lassen. Zusätzlich gründet er die interdepartementale Koordinationsgruppe (GIC).
14.03.1995 Aus dem Kandidaturkomitee bildet sich der Verein Exposition nationale (Landesausstellung), der vom Neuenburger Staatsrat Francis Matthey präsidiert wird. Sein strategisches Organ nennt sich Comité Stratégique und besteht aus 18 Mitgliedern. Das Büro des Comité Stratégique umfasst 5 Personen.
03.1995 Der Comité Stratégique beauftragt Rudolf Burkhalter (Aarprojekt) und Paolo Ugolini (Steiner Engineering) mit der Erarbeitung einer Machbarkeitsstudie.
09.1995 Der Vorsteher des EVD ernennt seinen persönlichen Mitarbeiter, Daniel Margot, zum Delegierten des Bundesrates für die Landesausstellung.
13.02.1996 Vorstellung des Projektes anlässlich einer Pressekonferenz, an der auch Bundesrat Jean-Pascal Delamuraz teilnimmt.
02.03.1996 Besetzung der Ämter des Vereins Exposition Nationale (Landesausstellung) (Comité Stratégique, Assemblé Générale).
18.03.1996 Auftrag des Bundesrates zur Durchführung einer Landesausstellung an den Verein Exposition Nationale (Landesausstellung).
01.04.1996 Der Verein Exposition Nationale (Landesausstellung) revidiert seine Statuten und nennt die Landesausstellung neu Expo 2001.
22.05.1996 Botschaft des Bundesrates (Bundesbeitrag von CHF 130 Mio.)
06.09.1996 Ergänzungsbericht zur Botschaft des Bundesrates vom 22.05.1996
05.11.1996 2. Ergänzungsbericht zur Botschaft des Bundesrates vom 22.05.1996
28.11.1996 Der Verein gibt sich neue Statuten, welche per 01.01.1997 in Kraft treten.
01.12.1996 Volksabstimmung in der Stadt Biel über finanzielle Beteiligung an Expo 2001.
10.12.1996 Bundesbeschluss über den Beitrag von CHF 130 Mio. an die Landesausstellung 2001 (die Machbarkeitsstudie war von einer Bundesbeteiligung von CHF 170 Mio. ausgegangen). Nach dem Ständerat heisst auch der Nationalrat dem Kredit für die Expo 2001 mit 126 zu 25 Stimmen gut.
31.12.1996 Wahl der Bundesvertreter in das Comité Strategique
03.03.1997 Jacqueline Fendt wird vom Comité Strategique zur Directrice Générale der Expo 2001 gewählt.
21.03.1997 Antritt Rudolf Burkhalter (Direction Finances, in dieser Direction waren auch noch Transportwesen, Umwelt, Verfahren und Tourismus integriert) und Paolo Ugolini (Direction Technique, in dieser Direction waren noch Sicherheit und Logistik integriert) sowie Sécretaire Générale Alain Becker.
04.1997 Lancierung der Mitmachkampagne.
25.05.1997 Der 1. lnternet-Auftritt der Expo geht online.
01.08.1997 Pipilotti Rist wird der Öffentlichkeit als Directrice Artistique der Expo 2001 vorgestellt.
01.1998 Die Expo 2001 wird in Expo.01 umbenannt.
01.04.1998 Bundesrat Couchepin übernimmt das EVD von Bundesrat Delamuraz
01.04.1998 Vertrag mit dem Delegierten des Bundesrates, Daniel Margot.
05.1998 lnternationaler Architekturwettbewerb für die Arteplages wird lanciert (an dem in der Folge keine etablierte Vertreter aus der Schweiz teilnehmen).
05.05.1998 Bundesrat Couchepin trifft sich in Neuenburg mit den Expo.01-Verantwortlichen.
15.06.1998 Der Bundesrat heisst die Bundesprojekte gut.
17.06.1998 Das Comité Stratégique genehmigt das Vorprojekt vom 29.04.1998.
01.07.1998 Das Büro des Comité Stratégique lädt die Direction Générale und die anderen Direktionen zu einer Aussprache nach Murten.
09.1998 Angepasste Design- und Architekturausschreibung für die Arteplages durch Ruedi Rast.
11.09.1998 Antritt von Aloys Hirzel als Director Marketing (in dieser Direction war noch die Kommunikation integriert).
14.10.1998 Der Directeur Technique Paolo Ugolini tritt zurück.
11.1998 Budget 8
18.12.1998 Die Directrice Artistique Pipilotti Rist tritt zurück.
01.1999 Bundesrat setzt Dreierdelegation (Couchepin, Ogi, Leuenberger) ein.
22.01.1999 Bundesrat trifft sich mit Expo.01-Führung.
26.01.1999 Das Comité Strategique ernennt Nelly Wenger zur Directrice Technique und Martin Heller zum Directeur Artistique.
02.1999 Entscheidung der Jury bei der Design- und Architekturausschreibung für die Arteplages.
02.03.1999 In Genf wurden die Entwürfe für die Ausstellungsgelände der Expo.01 vorgestellt.
05.03.1999 Erscheinung der Publikation Überprüfung Gesamtprojektcontrolling erstellt von PriceWaterCooper.
03.1999 Baubeginn des Umschlagsplatzes in Cornaux (Logistikplatz für die Plattform-Montage und den Umschlag von der Schiene auf das Schiff für alle vier Arteplage-Standorte).
22.04.1999 Dreierdelegation des Bundesrates trifft sich mit Vertretern des Comité Strategique und der Direction Générale Expo.01 .
22.06.1999 Dreierdelegation des Bundesrats trifft sich wiederum mit der Direction Générale Expo.01
26.06.1999 Der erste Spatenstich in Cornaux wird gefeiert.
06.1999 Budget 10
07.1999 Die vier Chef Arteplage werden ernannt.
07.1999 Baubeginn auf den Arteplages Biel-Bienne, Neuchâtel und Yverdon-les-Bains
05.08.1999 Die Directrice Générale Jacqueline Fendt wird vom Comité Strategique entlassen, nachdem ihr tags zuvor die vier Direktoren wegen einer akuten Führungs- und Vertrauenskrise das Misstrauen ausgesprochen haben. Die Directrice Technique Nelly Wenger übernimmt die Leitung ad interim.
08.08.1999 Botschaft für einen Zusatzkredit
11.08.1999 Einsetzung der lDA Expo.01 (Interdepartementale Arbeitsgruppe betreffend Expo.01) durch den Bundesrat. Die IDA Expo.01 hatte die Aufgabe, die Arbeiten der Firma Hayek Engineering AG zu begleiten und dem Bundesrat verschiedene Handlungsoptionen in Bezug auf die Landesausstellung aufzuzeigen und eine Botschaft für einen Zusatzkredit des Bundes vorzubereiten. Sie überprüfte die Organisationsstruktur beim Verein Expo 2001 sowie bei den Bundesprojekten.
16.08.1999 Spitzentreffen Bundesrat / Wirtschaft / Expo.01-Leitung in Murten-Morat.
27.08.1999 Die Credit Suisse stellt der Landesausstellung CHF 10 Mio. zur Überbrückung eines Liquiditätsengpasses zur Verfügung, der sonst zur Einstellung der Arbeit geführt hätte.
27.08.1999 Statutenrevision des Vereins
08.1999 Demission von Kurt Aeschbacher als Präsident der Jury der Mitmachkampagne.
09.1999 Stopp der Bauarbeiten führt zu einem Motivationsabfall.
23.09.1999 Im unentgeltlich erstatteten Expertenbericht der Hayek Engineering hält Nicolas Hayek die termingerechte Durchführung der Expo.01 für möglich - wenn die Führung ausge-wechselt und äusserste Anstrengungen unternommen würden. Ausserdem werde die Landesausstellung zwischen CHF 380 und 550 Mio. mehr kosten als angenommen.
27.09.1999 Alois Hirzel und Rudolf Burkhalter treten zurück; die Direction Générale zählt nur noch die zwei Mitglieder Nelly Wenger und Martin Heller.
29.09.1999 Das Comité Stratégique der Expo.01 gibt die Macht an das neu zu schaffende Comité Directeur ab. Seine Mitglieder werden nicht in diesem neuen Gremium Einsitz nehmen.
30.09.1999 Das Departement Partenariat wird der Direction Artistique angegliedert.
04.10.1999 Der Bundesrat verschiebt die Landesausstellung um ein Jahr auf 2002. Er beantragt dem Parlament zudem einen Expo-Zusatzkredit von CHF 250 Mio.
07.10.1999 Die Präsidentin der Direction Générale ad interim schafft eine neue Organisation mit 16 Task-Forces.
15.10.1999 ln Neuchâtel wird das Expo-02-Comité Directeur offiziell ins Leben gerufen. FDP-Präsident und Nationalrat Franz Steinegger ist Präsident und Vertreter des Bundes; weitere Mitglieder sind Alois Sonnenmoser, Riccardo Gullotti und die ehemaligen Regierungsräte Peter Schmid (Bern, SVP) sowie Pierre Dubois (Neuchâtel, SP). Statutenänderung.
20.10.1999 Das Comité Directeur nimmt seine Arbeit auf; der ehemalige Strategische Ausschuss wird zur Assemblé Générale.
04.11.1999 Die Grossbank Credit Suisse stellt der Expo.02 für drei Monate ihren Stabschef, Rolf Dörig, als Directeur Finances zur Verfügung.
05.11.1999 Die Gruppe Umwelt, Energie, Transport (Konsultativorgan) wird aufgelöst.
17.11.1999 Nach den Worten Steineggers müssen CHF 300 Mio. aufgetrieben und weitere CHF 290 Mio. eingespart werden.
29.11.1999 Statutenänderung
01.11.1999 Rainer Müller leitet die Direction Marketing ad interim
16.12.1999 ln der Wintersession bewilligen National-und Ständerat weitere CHF 250 Mio. für die Expo.02 (mit gewissen Bedingungen).
12.1999 Die lDA Expo.01 beendet ihren Auftrag
11.+14.12.1999 Die Resultate der 16 Task-Forces liegen vor. Die Publikationen Expo.02 - Part A: Optimal project and concept und Expo.02 - Part B: Advice on "no limits" scenarios erscheinen.
19.01.2000 Der Bundesrat verabschiedet das Budget rupture von CHF 1.4 Mia. Das keinerlei Reserven enthält.
20.01.2000 Erscheinung des Rapport au Conseil fédéral. Die Expo-Leitung erklärt in ihrem Machbarkeitsbericht die Expo.02 für durchführbar, fordert vom Bund und von den Kantonen allerdings eine Defizitgarantie in der Höhe von CHF 320 Mio.
26.01.2000 Kreditfreigabe (CHF 250 Mio.) durch den Bundesrat, obwohl die Bedingungen nur teilweise erfüllt waren.
02.02.2000 Neubesetzung der Direction Générale: Nelly Wenger Directrice, Générale, Martin Heller, Directeur Artistique, Walter Häusermann. Directeur Finances, Rainer Müller Directeur Marketing,
11.02.2000 Nach fünfmonatigem Unterbruch werden die Bauarbeiten an den Arteplages fortgesetzt.
23.02.2000 Bundesbeschluss Defizitgarantie von CHF 338 Mio.
29.02.2000 Berufung von Tony Burgener zum Responsable des Departement lnformation/Relations Publiques
02.2000 Die Direction Générale beschliesst, einen internen Rechtsdienst zu schaffen.
01.03.2000 Start-Up Strategisches Controlling,
06.03.2000 Antritt Ruedi Rast als Directeur Technique.
06.03.2000 Die Direction Exploitation wird geschaffen.
09.03.2000 Zwei 50 m lange Stützpfähle aus Metall auf der Arteplage Neuchâtel brechen und versinken. Diese Baupanne, für die die Expo.02 nicht verantwortlich ist, hat einschneidende Auswirkungen auf die weiteren Arbeiten.
03.2000 Das Partner-Präsentations-Programm (PPP) für Sponsoren wird entwickelt.
03.-05.2000 Ausgestaltung der Organisation der Expo.02. Erarbeiten einer neuen Makro-Struktur.
17.04.2000 Der Vertrag mit dem Delegierten des Bundesrates, Daniel Margot, wird vorzeitig aufgelöst per 30.06.2000 aufgelöst.
15.05.2000 Die Expo.02 sei wieder auf Kurs, vermeldet Directrice Générale Nelly Wenger.
14.06.2000 1. Quartalsbericht Expo.02 an die Finanzdelegation (FinDel).
16.06.2000 Nach dem Ständerat heisst auch der Nationalrat eine Defizitgarantie von CHF 338 Mio. gut. Bei einem Budget von CHF 1.4 Mia.  beläuft sich das Gesamtengagement des Bundes auf rund CHF 700 Mio.
30.06.2000 Ständerätliche GPK beschliesst eine Untersuchung.
06.2000 Gemäss einer Meinungsumfrage hat nur knapp die Hälfte der Schweizer Bevölkerung ein positives Bild von der Expo.02, gleichzeitig äusserten 9 von 10 Befragten eine grosse Erwartungshaltung.
07.2000 Einführung des Departements Pilotage opérationnel.
07.2000 Die Überprüfung der Liquiditätsplanung ergibt eine ungenügende Deckung von CHF 220 bis 260 Mio.
08.2000 Erscheinen der Publikation Gesamtevaluation des Projektes.
26.08.2000 Erscheinen der Publikation 159 Tage Schweiz.
01.09.2000 2. Quartalsbericht Expo.02 an die Finanzdelegation (FinDel).
10.10.2000 Auch in Murten als letztem Standort beginnen die Bauarbeiten.
12.10.2000 Mit der Wahl des Directeur Exploitation, Frédéric Hohl, ist die Direction Générale komplett. Sie besteht im Übrigen aus Nelly Wenger (Directrice Générale), Walter Häusermann (Directeur Finances), Martin Heller (Directeur Artistique), Rainer Müller (Directeur Marketing), Ruedi Rast (Directeur Technique).
30.11.2000 3. Quartalsbericht Expo.02 an die Finanzdelegation (FinDel).
19.12.2000 Das Steuerungskomitee verabschiedet ein Basisprojekt mit 37 Ausstellungen - 11 weniger als vorgesehen.
23.01.2001 Die Direction Partenariat wird gegründet, René Stambach wird Direktor. Das Event-Sponsoring wird in diese Direktion überführt (war bis dahin eigenständig bei der Direktion Events).
23.02.2001 Nach Absprung mehrerer Sponsoren wie Orange, Diax/Sunrise und Swissair erklären sich die Banken bereit, die Liquidität bis Ende Juni mit CHF 150 bis 160 Mio. zu sichern.
02.2001 Start des Ticketverkaufs über die indirekten Kanäle
28.02.2001 4. Quartalsbericht Expo.02 an die Finanzdelegation (FinDel).
27.03.2001 Bericht der ständerätlichen GPK mit dem Titel Probleme bei der Vorbereitung und Organisation der Landesausstellung 2001 (Expo.01).
04.04.2001 Der Bundesrat in Corpore nimmt an einer Präsentation der Direction Générale zum lnhalt der Expo.02 teil.
04.2001 Das Projekt Baustellenbesuche wird gestartet (für die einheimische Bevölkerung und die zukünftigen Besucher:innen).
14.05.2001 Ein Jahr vor der Eröffnung der Landesausstellung läutet die Directrice Générale Nelly Wenger die Publikumskampagne ein.
19./20.05.2001 Tage der offenen Tür auf den vier Arteplages mit 66'000 Besucherinnen und Besuchern.
28.05.2001 5. Quartalsbericht Expo.02 an die Finanzdelegation (FinDel).
05.2001 lnfolge schleppenden Eingangs der Sponsoringbeiträge zeichnet sich für Juni eine Unterdeckung von CHF 20 bis 40 Mio. ab.
13.06.2001 Nach dem Ständerat wandelt auch der Nationalrat CHF 300 Mio. der Defizitgarantie des Bundes in ein Darlehen um.
06.2001 Schäden an den Böden der Plattformen von Neuchâtel und Biel-Bienne.
07.2001 Der jurassische Ständerat Jean-François Roth wird Botschafter der Expo.02.
09.07.2001 Die Events werden zu einer eigenen Direction Events unter der Leitung von Daniel Rossellat zusammengefasst.
21.08.2001 6. Quartalsbericht Expo.02 an die Finanzdelegation (FinDel).
09.2001 Pilotage operationnel nimmt eine allgemeine Prüfung des Projektes vor.
10.10.2001 Erscheinen der 1. Ausgabe der Publikation Expo-Zeitschrift 02.News.
11.10.2001 Der Expo-Billettvorverkauf beginnt an der Olma in St. Gallen.
16.10.2001 Das Comité Directeur schnürt angesichts ausgebliebener Sponsorenbeiträge ein neues Sparpaket von CHF 40 Mio.
08.2001 Das Projekt VIP wird aus finanziellen Gründen gestrichen; das Produkt EasyAccess wird geschaffen.
01.11.2001 Das Departement Protocol wird geschaffen.
14.11.2001 7. Quartalsbericht Expo.02 an die Finanzdelegation (FinDel).
30.11.2001 Die Direction Finances stellt das Nach-Expo.02-Konzept vor.
31.12.2001 Etwas mehr als 1 Mio. Tickets sind verkauft; somit ist das Vorverkaufsziel bereits über 4 Monate vor der Expo-Eröffnung übertroffen.
30.01.2002 Botschaft über einen 2. Zusatzkredit (Sponsoringausfall).
31.01.2002 Die Direction Technique lanciert die ldee von Reflexpo; schliesslich nehmen über 20 Ausstellungspartner an dieser Evaluation teil.
14.03.2002 Bundesbeschluss über 2. Zusatzkredit von CHF 120 Mio. und die Umwandlung Defizitgarantie von CHF 58 Mio. in ein Darlehen (gegen den Widerstand von SVP, Grünen und Teilen der CVP). Der Spielraum des Parlamentes war zu diesem Zeitpunkt nur noch sehr gering.
27.03.2002 8. Quartalsbericht Expo.02 an die Finanzdelegation (FinDel).
01.04.2002 Erscheinung der Publikation Der offizielle Führer durch die Expo.02.
04./05.05.2002 Preview Days/Medientage auf den vier Arteplages mit 550 schweizerischen und ausländischen Journalisten.
14.05.2002 Bundespräsident Kaspar Villiger eröffnet die Landesausstellung 2002. Auf den vier Arteplages nehmen insgesamt 15'000 Personen an der Eröffnung teil.
15.05.2002 Die Expo.02 öffnet ihre Tore.
21.05.2002 Die Arteplage Mobile du Jura nimmt den Betrieb auf.
14.06.2002 9. Quartalsbericht Expo.02 an die Finanzdelegation (FinDel).
31.07.2002 Das Sécretariat Générale wird aufgelöst.
01.08.2002 Die 1.-August-Feier wird auf allen vier Arteplages begangen und lockt die Rekordzahl von 110'000 Personen an
05.08.2002 Die Expo.02 zieht Bilanz der ersten Halbzeit. Die Eintritte haben die Zahl von 4,4 Mio. erreicht.
20.08.2002 10. Quartalsbericht Expo.02 an die Finanzdelegation (FinDel).
07.-08.2002 Die Verkäufe des Saison-Passes und anschliessend auch des 3-Tages-Passes brechen ein, was sich sehr rasch negativ auf Durchschnittspreis und Ticketeinnahmen auswirkt.
02.09.2002 Botschaft 3. Zusatzkredit von CHF 90 Mio. im Rahmen des Voranschlags 2003 (Deckung der ungenügenden Billetteinnahmen).
09.09.2002 Last-Minute-Tickets bieten vorteilhafte Pauschalpreise an.
12.09.2002 Das Comité Directeur ernennt Marc Stucki zum Verantwortlichen für die Rückbauarbeiten.
20.10.2002 Schlussfeier mit 500 geladenen Gästen. Die Expo.02 schliesst ihre Tore und verbucht einen Tagesrekord von 180'000 Eintritten. Gesamthaft vermeldet die Expo.02 10.3 Mio. Ejntritte und 4.2 Mio. verkaufte Tickets.
21.10.2002 Beginn Rückbauarbeiten.
31.10.2022 Eine Meinungsumfrage ergibt, dass 4 von 5 Personen in den nächsten 25 bis 30 Jahren eine weitere Landesausstellung begrüssen würden.
20.11.2002 Erscheinung der Publikation L’impact économique de l’exposition nationale Expo.02. Bericht über volkswirtschaftliche Effekte der Expo.02 erstellt durch die Universität Neuenburg.
26.11.2002 Erscheinung Bericht PwC Vérification du décompte final provisoire.
11.12.2002 Bundesbeschluss über den Voranschlag 2003, 3. Zusatzkredit von CHF 90 Mio. (Einnahmenausfall). Somit hat der Bund gesamthaft CHF 928 Mio. an Darlehen und Beiträgen zur Verfügung gestellt
13.01.2003 11. Quartalsbericht Expo.02 an die Finanzdelegation (FinDel) - Provisorische Schlussabrechnung.
28.02.2003 12. Quartalsbericht Expo.02 an die Finanzdelegation (FinDel) - Décompte provisoire.
01.04.2003 Erscheinung der Publikation Weisungen für die Durchführung von Grossanlässen Dritter mit Bundesunterstützung sowie von besonderen Bundesanlässen.
15.05.2003 Erscheinung der Publikation Schlussbericht der Expo.02.
28.05.2003 13. Quartalsbericht Expo.02 an die Finanzdelegation (FinDel).
24.09.2003 14. Quartalsbericht Expo.02 an die Finanzdelegation (FinDel).
12.01.2004 15. Quartalsbericht Expo.02 an die Finanzdelegation (FinDel).
31.08.2004 16. Quartalsbericht Expo.02 an die Finanzdelegation (FinDel).
29.11.2004 An der Generalversammlung wurden folgende Beschlüsse gefasst: Delegation ihrer Aufgaben und Pflichten an eine auf drei Personen reduzierte Gruppe (Hans Stöckli, Francis Matthey und Erwin Götschmann). Wahl der KPMG SA Bern als Liquidator und der PwC Neuchâtel als Revisionsstelle jeweils ab dem 01.01.2005.
31.12.2004 Rücktritt Marc Stucki, Liquidator
01.05.2005 Erscheinung der Publikation Expo.01/02: Auftrag mit unbeschränkter Haftung.
13.05.2008 Erscheinung der Publikation Expo.02 in Liquidation: Abschlussbericht.
15.05.2008 An der Generalversammlung erfolgte der Beschluss zum Antrag der Löschung des Vereins Exposition Nationale in Liquidation beim Handelsregister Neuenburg.